I57
0
on
0
anmelden



(> Passwort vergessen?)

Sie sind noch kein
Premium-Mitglied?
> jetzt registrieren


Datenbank
Investieren
Passiv-Einkommen
Anlage-Ideen
News
Über



Es gibt kein stärkeres Signal eines Managements als eine Dividendenveränderung

Wenn ein Management (bzw. die Generalversammlung) beschliesst, die Dividende zu erhöhen, dann handelt es sich um echtes Geld, das gezahlt werden muss, und nicht um vollmundige Ankündigungen.

Ist das Geld einmal ausbezahlt, dann ist es definitiv weg und in der Kasse des Aktionärs.

Das heisst: kein vernünftiges Management wird die Dividende erhöhen im Wissen bevorstehender Probleme. Die Deutsche Bank beispielsweise hat im Jahr 2004 828 Millionen Euro an Dividenden ausbezahlt. Beschliesst nun die Bank, die Dividende um 10% anzuheben, dann bedeutet das rund 82 Millionen Euro an Mehrausgaben. Solche Beträge werden nicht einfach so ausgegeben, sondern nur dann, wenn man sie sich auch leisten kann.

Mit anderen Worten: Die Dividende wird nur angehoben, wenn die Unternehmensführung positiv für die mittlere Zukunft eingestellt ist. Und wer sollte besser über die Zukunft eines Unternehmens Bescheid wissen als dessen Führung?

Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche: Senkt ein Unternehmen seine Dividende, dann kann man davon ausgehen, dass Probleme vorhanden sind. Will man also Aktien kaufen, die möglichst wenig problembeladen sind, dann kauft man am besten Aktien, die ihre Dividende erhöht haben.